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Potzblitz!

Okay, großfressig zu behaupten man wäre wieder im Geschäft, nur um dann wieder für fast ein Jahr zu pausieren, ist irgendwie peinlich bis albern. Vergessen habe ich es aber dann doch nicht. So ist das Leben als Gelegenheitsblogger: Hat man eine Idee ist man lustlos. Hat man Lust ist man ideenlos. Ein Teufelskreis. Und auch jetzt fällt mir nicht sonderlich viel ein. Daher ohne große Umschweife, das Bild eines schlecht fotografierten Tellers:

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Hirnschmelze

Es ist eigentlich das behämmertste über das Wetter zu reden, ich werde es aber trotzdem mal tun: Was zum Geier ist das für ein Jahr? Ich bin ein Wintermensch. Ich liebe alle Temperaturen unter 10°, da fühl ich mich wohl, da fühl ich mich lebendig. Deswegen war der letzte Winter etwas ganz besonderes für mich, mit seinen Temperaturen von bis zu -18°C und dem vielen, vielen Schnee. Gut, die Autofahrer hats gestört, aber das juckt mich in dem Moment nicht die Bohne. Als wolle der Wettergott das alles wieder ausgleichen, bläst er uns jetzt mit um die 30°C um die Ohren. Widerlich. Ohne Ventilator oder ähnliche Kühleinrichtungen ist man ja regelrecht aufgeschmissen. Ich will den Winter wiederhaben!

Was zur Hölle, Last.fm?

Es ist mir durchaus bewusst, wie das zustande kam, aber es tut trotzdem irgendwie weh sowas empfohlen zu bekommen…

Zeit sparen – Kurzreviews

Hier mal meine sehr kurze Meinung zu den Spielen, die ich die letzten Monate so gespielt habe. Wer zu irgendeinem eine vollständige Review haben will, soll es nur sagen.

Battlefield: Bad Company 2

Singleplayer relativ überflüssig, im Multiplayer größtenteils ungemein spaßig, wenn auch noch nicht ideal gebalanced. Sollten langsam anfangen mal neue Maps zu bringen.

Call of Juarez (1)

Schleicheinlagen ein Krampf, insgesamt aber schön erzählt mit grandiosen Sprechern. Wer Wild West mag, kann es sich ja mal besorgen.

Trine

2D-Jump’n’Run sollte es öfter geben. Die deutsche Erzählstimme klang fast schon lächerlich stark nach Märchenonkel, aber man kann die Sprache ja umstellen. Bis auf das letzte Level fast schon zu leicht, insgesamt aber meine absolute Empfehlung.

Mass Effect

Recht durchschnittlich. Erinnerte mich ein bisschen an eine Mischung aus Halo und Knights of the old Republic, keine Ahnung warum. Beim ersten Durchspielen ein gutes Spielerlebnis, aber normalerweise würde man das kein zweites Mal spielen. „Backtracking“ ist fast schon die Regel, die Fahrteinlagen spielen sich holprig. Stinkt gegen den 2. Teil einfach ab.

Mass Effect 2

Alles was an Teil 1 störte, wurde verbessert. Kämpfe machen Spaß, Story wird interessanter erzählt und einer der grandiosesten finalen Missionen an die ich mich erinnern kann. Eines der besten Spiele der letzten Jahre. Sollte Teil 3 noch besser werden, kann man die Serie getrost neben Baldurs Gate stellen. Ausserdem: Musik!

ArmA 2

Während meiner Spielzeit habe ich eigentlich keinen großen Unterschied zu Operation Flashpoint 1 feststellen können, von besserer Grafik und neuer Umgebung vielleicht abgesehen. Trumpft wahrscheinlich im Multiplayer richtig auf.

Batman Arkham Asylum

Hält sich deutlich an die Comicvorlage, mit kleinen optischen Änderungen. Grandioses Spiel, so muss man sich wahrscheinlich fühlen, wenn man Batman ist. Storymäßig nicht sonderlich komplex oder tiefsinnig, hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht. Gehört zu den deutlich besseren Spielen der letzten Jahre.

Anno 1404

Anno war für mich schon immer eher eine Sache für zwischendurch und zum Entspannen, das ist auch hier nicht anders. Großes Lob für die Darstellung der Araber. Keine bösen Dauerterroristen, sondern weise, gütige Menschen, bei denen ein Bündnis erstrebenswert ist.

Mount & Blade

Ein guter Geheimtipp. Man muss sich seine Story irgendwie selbst schaffen, aber die enormen Schlachten hoch zu Ross, kann bisher kein anderes Spiel. Gutes Mittendringefühl.

Währungsreform

Aluhüte außer Rand und Band. Die neueste und vornehmlich deutsche Verschwörungstheorie, die gerade massiv im Internet herumgeistert, ist der Glaube, dass bald, plötzlich und ohne Vorwarnung das Geld reformiert wird. Natürlich auf Mark. „D-Mark 2.0“ wird ganz groß getönt. Am 16. Mai soll sie kommen. Ganz sicher! Moment mal, war der nicht schon? Na dann nächste Woche! Ganz sicher! Ja, die Krise soll nämlich so dermaßen schlimm sein, dass wir wie damals zu Inflationszeiten agieren müssen (unabhängig der Tatsache, dass sich beide Situationen kaum vergleichen lassen). Ich bin kein Wirtschaftsexperte, aber das wäre Blödsinn auf so vielen Ebenen. Man sagt: Kaufen Sie Gold. Sonderbar nur, dass sich entsprechende Seiten zu dem Thema häufig irgendwie in der Nähe zu Goldhändlern aufhalten. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Wie kommt man auf sowas? Einige sahen wohl ganz, äh, geheime Transporter und die Kantinen Deutschlands stocken wohl schon auf Krise auf (unabhängig davon, dass das Kantinenpersonal ja wohl davon Wind bekommen müsste und wohl auch plaudern würde, aber vermutlich argumentiert man dagegen mit bösen Knebelverträgen und ähnlichem) und überhaupt ist das alles ganz komisch. Nunja, es wird vermutlich nichts passieren und bevor man sie auslachen kann, haben es wieder alle vergessen. Eigentlich traurig.

Wunderliche Kritik

Okay, es ist passiert. Ich dachte das wär unmöglich, aber es ist tatsächlich geschehen. Ich fand junge Menschen im Internet, die „meine“ alten Klassiker nicht spielen mochten, weil die Grafik so schlecht wäre.

Wir reden hier nichteinmal vom alten Strichmännchenlook der ganz frühen Tage, ich rede hier schon von der 16-Bit Ära. Ich bin damit aufgewachsen. Daher nahm ich an, dass man so eine wunderliche Kritik garnicht erst bringen könnte. Aber offensichtlich war ich da ein wenig verquer, dabei ist es nur logisch, dass jetzt heranwachsende Menschen sich an andere Dinge gewöhnen und damit auch präferieren. Das gibt einem doch irgendwo zu denken. Werden Spiele wie Crysis in 15 Jahren auch so verlacht werden, weil es ja eigentlich total schlimm aussieht?

Ich erinnere mich an einen Bericht den ich sah über Far Cry, wenn ich mich recht erinnere. Man sprach da von fotorealistischer Grafik und tatsächlich wirkte sie für mich damals äußerst realistisch. Heute zurückschauend sieht da garnichts mehr „fotorealistisch“ aus. Da stellt sich doch die Frage warum sich die Perspektive überhaupt so verschieben kann. Wir reden hier nicht von einer Aussage über die generelle Qualität der Grafik, wir reden hier davon, dass ausgesagt wird die Grafik sähe wie auf einem Foto aus, also ein absolutes Spiegelbild der Realität. Heute schmunzelt man noch allenfalls über solche Aussagen und gibt dieses Siegel anderen Spielen, obwohl es in ein paar Jahren genauso lächerlich wirkt. Aber warum ist das so? Ist die Gewöhnung an eine bestimmte Grafikqualität daran schuld, dass wir, sobald wir eine wesentlich fortgeschrittenere Grafik sehen, den Unterschied zur Realität kaum noch wahrnehmen? Herrgott, holt einen Wissenschaftler, dieses faszinierende Phänomen muss ergründet werden!

Linienführung

Für einige vielleicht Kunst, für mich eigentlich nur eine nette Spielerei:  IOGraphica

Nimmt das sinnlose Geschwurbel ihrer Mausbewegungen und macht eine entsprechende Grafik daraus. Falls man sich nur in einem Programm oder auf einer Seite bewegt, kann man noch den „Hintergrund“ dazuschalten um zu sehen wo sie am meisten rumgeschwurbelt haben. Da wo sich nichts bewegte, wird ein Punkt immer größer. Hier mal meine Beispiele:

Nach 2,4 Stunden herumsurfen:

Photobucket

Nach 1,5 Stunden Battlefield: Bad Company 2:

Photobucket

Oh, das gibt Hobbypsychologen bestimmt Futter.


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