Sonata Arctica – The Days Of Grays

2003. 6 Jahre höre ich diese Band schon. Sie hat meine Anfänge in Metal und Musik im Allgemeinen bestimmt. Tatsächlich hörte und höre ich nicht sonderlich viel Power Metal, zu gleich klingt alles. Vor allem die Sänger könnte ich nicht von einander unterschieden. Nicht so bei Sonata Arctica. Man erkennt Tony Kakko sofort.

Sie haben sich, seitdem ich sie zum ersten Mal wahrgenommen habe, durchaus verändert. Anfangs waren da noch diese extrem schnellen Lieder mit Gitarrenfrickelpassagen. Diese sind ziemlich genau zu „Reckoning Night“ wieder verschwunden und alles verschob sich eher in die orchestrale, sinfonische Richtung. Das Album ist für mich auch immernoch das Schlechteste ihrer Diskografie. Die Band hat nicht nur mich beeinflusst, sondern auch meine Mutter. Es war nicht nur ein grober Einstieg in Metal im Allgemeinen, es ist zu ihrer Lieblingsband geworden. Mittlerweile erkenne ich ihr Auto schon allein daran, dass das Logo auf der Rückscheibe prangt.

Und nach all der Zeit kam also die „The Days Of Grays“ heraus. Anfangs klang das für mich nicht wesentlich anders als all die anderen Alben, die nach „Winterhearts Guild“ kamen. Die Scheibe wurde ein paar Wochen auf Eis gelegt, doch versuchte ich mich dann doch irgendwann dran. Und sie war gewachsen. Mit jedem Durchlauf wuchs sie mehr. Heute ist sie meine erste Wahl, wenn ich mich nicht für Musik entscheiden kann. Die Stärken liegen wie im Genre üblich vor allem bei den Refrains und diese sind in jedem Song eine Klasse für sich. Es macht für mich keinen Sinn die Songs durchzugehen, denn nur wenig sind sonderlich anders, als dass was man von Sonata Arctica erwarten würde. Ein wenig heraus sticht höchstens „Zeroes“, der für die Band eher ungewöhnlich strukturiert ist, sowie „Breathing“, der sich ziemlich gleichmäßig und baladesque gibt.  Auch finde ich persönlich den einleitenden Track „Deathaura“ etwas lahm. Das ist aber auch der Einzige. Zur eigentlichen CD gibt es noch eine Bonus-CD mit einigen Lieder in einer rein orchestralen Variante. Die ist eher als eine nette Dreingabe zu sehen, zu kraftlos wirkt das ganze. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die CD irgendeine Geschichte erzählt oder zumindest Abrisse daraus. Es scheint irgendeinem Konzept zu folgen, rund um die namensgebenden „Grays“, aber ich komme nicht ganz dahinter was. Manchmal klingt es nach Werwölfen. Vielleicht kriege ich es auch mal heraus.

Meine persönlichen Favoriten, so schwierig die Wahl auch fällt, wären „The Last Amazing Grays“, „As If The World Wasn’t Ending“ und „In The Dark“

Nicht vergessen: Oft hören!

Advertisements

1 Response to “Sonata Arctica – The Days Of Grays”


  1. 1 Calvin0507 5. Dezember 2009 um 9:00 am

    Nicht vergessen: Oft hören!

    Genau!! Aber vorsicht hat Suchtcharakter!! Ne Scheibe, die man auch mal bei Nichtmetalfans auflegen kann.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




November 2009
M D M D F S S
« Okt   Dez »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Blog Stats

  • 19,408 hits

Zitat der Woche:

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

Mahatma Gandhi

%d Bloggern gefällt das: