Plants vs. Zombies

Der Casual-Game-Sektor boomt. Hatte das in den letzten Jahren noch diesen gewissen Nebengeschmack von alternden Hausfrauen, die das mit den Videospielen auch mal ausprobieren wollen, aber nie so richtig Zeit haben sich in die Materie einzuarbeiten, ist dies mittlerweile eine durchaus ernstzunehmende Sparte der elektronischen Medien geworden. PopCap ist vermutlich der etablierteste Spielehersteller dieser Art, vornehmlich bekannt geworden durch Spiele wie Zuma oder Peggle. Seit Mai gibt es nun also „Plants vs. Zombies“ und es hebt es auf eine ganz andere Ebene der Awesomeness…

Allein das Konzept verdient irgendwo schon einen Preis für sich (konzeptionell noch bekloppter ist höchstens Stalin vs. Martians). Es ist also scheinbar die Zombieapokalypse ausgebrochen, Dutzende Zombies wanken auf das Eigenheim zu. Was tut man in einer solch prekären Situation? Man pflanzt Blumen! Of Death! Am Anfang erscheint das recht simpel, man pflanzt Sonnenblümchen um an die einzige Ressource des Spiels zu kommen: Sonne. Die wird wiederum investiert um verteidigende Pflanzen. Für den Anfang sind das Erbsenspucker. Im weiteren Spielverlauf hat man jedoch bis zu 48 Pflanzen und Upgrades im Repertoire. Die sind nötig, denn auch die Zombies haben immer mehr Fähigkeiten, auf die man sich entsprechend einstellen muss. Das reicht vom standardisierten Billig-Zombie, über die, die bis zum ersten Hinderniss schnell rennen, es überspringen und dann normal weiterlaufen, sowie riesige, alles zermatschende Riesenzombies. Mein persönlicher Absurditätsfavorit ist dabei der, der mit einer Hockey-Stadion-Eis-Maschine den Boden einfriert und damit eine Zombie-Bobmannschaft anlockt.

Es sieht im ersten Moment alles nach nicht viel aus, aber hat man einmal damit angefangen hört man so schnell nicht wieder auf. Mit mehreren Umgebungen, Geld zum sammeln und ausgeben und den weiteren Minigames, sowie dem Survival- und dem Puzzle-Modus hat man noch zusätzlich genügend zu tun. Hat man das Spiel das erste Mal durchgespielt erhält man zudem noch den „Zen Garden“-Modus, bei dem man Pflanzen, die beim Spielen ab und an mal fallen gelassen werden, hochzüchten und sammeln kann. Das bringt nochmal zusätzlich Geld. Und ja, auch das bringt einen dazu es jedesmal zu starten.

Wer mal reinschnuppern will, sollte sich die Demoversion herunterladen.

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2 Responses to “Plants vs. Zombies”


  1. 1 spanksen 1. Juli 2009 um 9:34 am

    Sieht auf jeden Fall lustig aus

  2. 2 Sel 1. Juli 2009 um 2:32 pm

    Ok, die Videos sind wirklich witzig, der Song ist lieb, ich seh mir jetzt einfach mal das Demo an. Wirkt jetzt auf mich wie eines der zahlreichen Desktop Tower Defense Games, aber ich bin mal gespannt wie es sich spielt ;-).


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