Mundilfari und die schwarzen Scheiben – Eine Liebesgeschichte

Es war einmal vor etwas über einem Jahr, da bekam ich einen Schallplattenspieler zum Geburtstag, da ich einst Sympathiebekundungen für das Medium Schallplatte aussprach. „Schallplatten?“ fragen da die vielleicht die Jüngeren, „Das sind doch jene Gebilde, die ein DJ nutzt um seine freshen Beats in Form von synthetischen Klängen zu kicken*“. Und ich sage: „Ja, genau die.“. „Schallplatten?“, fragen da vielleicht die älteren, „Sind die nicht furchtbar unmodern? Heute hat man doch CDs und digitale Formate!“ Und hier sage ich: „Ja, hat man. Aber gerade die digitalen Formate sind vielleicht ein Problem.**“. Der Schallplattenspieler ist nich das beste Modell, insgesamt klingt er ein wenig fad, ich denke auch ich sollte ein paar zusätzliche Boxen anschließen um den Klang zu verbessern, doch ich habe ihn in mein Herz geschlossen. Und ein Jahr später hat sich doch schon ordentlich was an Schallplatten angesammelt. Die 100er Marke dürfte schon lange überschritten sein. Keine schlechte „Ausbeute“ für ein Jahr, wie ich finde. Ich bin sogar so weit, dass ich nurnoch Vinyl kaufe. Es kommt auch noch durchaus viel raus, vor allem im Bereich des Metals und im Hip-Hop, sowie Elektrobereich, aber bei den letzten beiden ist das eher eine Schätzungssache. Beispielsweise erwarb ich letztens erst die neue Scheibe von Cannibal Corpse, die Evisceration Plague (von der ich kein Bild mehr zu meiner Version finde, sonst hätte ich sie gepostet. Sie war auch auf 333 Stück limitiert, ich finde nurnoch die normale schwarze Variante, sollte ich jemals eine Kamera haben, mache ich ein Bild). Auch die (nicht mehr ganz so) neue Amon Amarth – Twilight of the Thunder God war ein guter Kauf, war doch ein ziemlich großes Poster dabei. Insgesamt ist das positive bei Vinyl, dass man das Gefühl hat, dass es mehr ist, als eine billige Plastikscheibe, mit Hülle, die man sich auch so hätte selber brennen können. Ich weiss nicht, wieviele Leute dies nachvollziehen kann, aber für mich hat jedes Auflegen der Nadel auf die Platte etwas wesentlich faszinierenderes und magischeres als das schlichte „reinstopfen“ der CD in einen CD-Player. Es mag sein, dass CD und mp3 praktikabler sind, aber die Schallplatte ist auch eher ein Liebhaberstück. Und ich habe sie lieb. Die schwarzen Scheiben.

* Mir ist bewusst, dass die heutige Jugend (Gott, ich bin doch soviel älter auch nicht) nicht so redet. Und ja, es ergibt auch keinen Sinn. Meckert nicht!

** Dazu komme ich bei Gelegenheit auch nochmal

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