Die Decke der Zivilisation, die ist ja hauchdünn…

Obige Überschrift ist ein Zitat aus Rainald Grebes „Robinson Crusoe“-Konzert. Es bezieht sich auf einen Stromausfall. Genau so einen hatte ich letztens wieder. Es ist erschütternd, wie wenig man tun kann, wenn Strom fehlt. Kein Essen warm machen, im Dunkeln kein Buch lesen können, kein Essen kühl halten, nicht bloggen. Abgeschnitten von allem. Ein gewisses Gefühl der Hilf- und Hoffnungslosigkeit macht sich dann breit. Könnte ich auch ohne? Zwei Stöcke aneinanderreiben um Feuer zu machen? Den Nachbarn erlegen um Nahrung zu haben? Es schießen einem unzählige Gedanken durch den Kopf, warum der Strom denn nun überhaupt fehlt. Leitung angebohrt? Kraftwerk kaputt? Atomkrieg? Es ist ja alles möglich. Und so verharrt man und hofft das Beste. Und irgendwann ist der Strom wieder da und im gleichen Moment kümmert es einen nicht mehr, dass der Luxus in dem wir leben, so schnell vorbei sein kann…

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