Electric Six – Flashy

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Der Tag ist gerettet, die neue Electric Six ist da. Mit der leisen Hoffnung es würde sich wieder etwas bessern, halte ich es also nun in den Händen. Ich errinnere mich zurück an die Zeit als das erste Album „Fire“ damals fast noch täglich rotierte. Oh, wie gerne mochte ich damals die Tanzbarkeit, die Discorythmen und die sexuell zweideutigen Anspielungen. Und das alles unter der Prämisse des Rock-Feelings. Ja, das war ein verdammt gutes Album. Ich dachte eine zeitlang, sie wollten keine Alben mehr schaffen, als dann 2 Jahre „Senor Smoke“ erschien, war ich doch überrascht. Es war immernoch ein gutes Album, dennoch war das Album stellenweise weniger tanzbar. Egal, kann man verkraften. Die nächsten 2 Alben sorgten dann fast für den totalen Wegfall der Tanzbarkeit. Das war etwas anderes, wirkte erwachsener, aber nicht unbedingt schlechter. Dennoch war das nicht unbedingt etwas, weswegen ich eine Electric Six CD ins Laufwerk gelegt hätte. Nun halte ich also den Neuling in meinen schwitzigen Händen und habe die Leise Hoffnung das es tatsächlich besser werden könnte. Ich betrachte die Tracklist und erspähe als ersten Song etwas was sich „Gay Bar Part Two“ nennt. Fuck yeah!

Sie rotiert. Und überrascht mich. „Gay Bar Part Two“ hat ziemlich roh gestimmt Gitarre, zumindest für Electric Six-Verhältnisse. Das ist aber nicht die Überraschung. Es ist eher die teilweise Dominanz von Trompeten. Und es funktioniert auf absonderliche Weise. Generell fällt mir im Laufe der CD auf, das man wohl das Equipment aufgestockt haben muss. Das sorgt für erfrischende Variabilität, teilweise gar für sehr wirre Songs, wie „Flashy Man“. Aber auch hier sucht man die tanzbaren Stücke eher vergebens. Es tendiert zunehmend in Richtung „gewöhnlichem“ Rock, soweit man bei Electric Six überhaupt von „gewöhnlich“ reden kann. Es ist eingängig wie eh und je, die sexuellen Zweideutigkeiten sind immernoch da („Dirty Ball“) und es macht Spaß zu hören. Alles in Allem ein gutes Album, aber man sollte nicht die Genialität des Erstlings erwarten, ich persönlich würde sie qualitativ irgendwo zwischen „Senor Smoke“ und die „Switzerland“ packen, den anderen Reviews im Internet entnehme ich aber, das es noch weniger ankommt als noch die „I Shall Exterminate Everything Around Me That Restricts Me From Being the Master“. Die wichtigste Empfehlung lautet also: Reinhören!

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